Leutzscher Gespräche

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Die Leutzscher Gespräche starteten in ihr Jubiläumsjahr 2019 mit dem Thema Recruiting. Unter der Überschrift „Finden und Binden – Zeitgemäße Methoden der Mitarbeiter-gewinnung und moderne Arbeitswelten“ erläuterten Katja Teichert, Geschäftsführerin der talents for it GmbH, und Guido Rottkämper, Geschäftsführer der design2sense GmbH, dieses für viele Unternehmen brennende Thema.

Im Mai folgte die LEAG, die sich nach dem Beschluss über den Kohleausstieg 2038 mit Anmerkungen dazu und einer Zukunftsstrategie präsentierte, vorgetragen vor vielen Interessierten von Vorstand Hubertus Altmann.

Am 12. Juni ging es dann um das Thema Immobilien. Das weltweit agierende Unternehmen Jones Lang LaSalle hatte dazu zwei spezielle Themen ausgewählt: Michael Siebert, Niederlassung Leipzig, sprach über den Wohnungs- und Büromarkt Mitteldeutschland und Helge Zahrnt, Director Research, über Coworking bzw. Flexible Office Space als aufstrebendes Segment im Büromarkt.

 

Die Geschichte der „Leutzscher Gespräche

Seit mittlerweile 20 Jahren heißt es vor ca. 50-60 Gästen „Ihr Gesprächspartner ist heute…“. Dann findet im Lindner-Hotel in Leipzigs Villenvorort Leutzsch die Wirtschaftsgesprächsreihe statt, deren Idee 1994 bei einem Menü mit dem ersten Direktor des Hauses entwickelt und über die Jahre als „Leutzscher Gespräche“ berühmt wurde. Zehn Jahre später, am 26. Februar 2004 konnte dann mit Prof. Kurt Häge, dem damaligen Vorstand von Vattenfall Generation, der Referent des 100. Gespräches begrüßt werden.

Neben den sich erstmalig präsentierenden Unternehmen finden sehr oft auch alte Bekannte den Weg nach Leutzsch. Zu diesen „Stammreferenten“ zählen z. B. der Flughafen Leipzig-Halle, die enviaM, die VNG und die MITGAS. Auch DHL, heute Tochter der Deutschen Post worldwide, sensibilisierte schon dreimal die Zuhörer für ihre Themen. Diese Runde setzt sich aus Wirtschaftsjournalisten, Pressereferenten und Öffentlichkeitsarbeitern sowie PR-Leuten und Vertretern von mitteldeutschen Unternehmen, die für Kommunikation zuständig sind, zusammen.

Das Interesse an der Kommunikation ist auch heute noch das Ausschlaggebende, durch das man auf die Einladungsliste diese Hintergrundgespräche über Unternehmen, Branchen und Strategien kommt. Sie umfasst derzeit ca. 250 Personen.

Philosophie der Reihe

Die als Herzstück des Mitteldeutschen Forums für Kommunikation und Wirtschaft geltenden „Leutzscher Gespräche“ lassen den Zuhörern an den Abenden die Entwicklung der Region transparent werden.

Der mitteldeutsche Wirtschaftsraum – heute im Zentrum Europas gelegen – ist die aufstrebende Region im Osten Deutschlands. Er erstreckt sich über Leipzig/Halle hinaus auf die drei Bundesländer Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Hier vereinigt sich eine traditionsreiche und gleichfalls innovative Industrie mit Forschung und Lehre. Impulse von außen werden integriert und zu Neuem weiterentwickelt.

Die Unternehmen, die die Möglichkeit erhalten, sich vor diesem Forum zu präsentieren, sollten deshalb drei Kriterien erfüllen: Erstens müssen sie für und über Branche sprechen können, zweitens strategische Aussagen zum Unternehmen formulieren und nicht zuletzt drittens ein unternehmerisches Engagement in dieser Region besitzen. Dabei gehört das spezifische Thema neben der Unternehmensdarstellung zum Inhalt der Vorträge.

Ablauf des Abends

Die Vorbereitung und Organisation des Abends liegt in den Händen der mitteldeutschen Agentur SENTIN.EL, der Inhouse-Agentur von ARGOS Leipzig. Ihr Aufgabenspektrum spannt sich vom Erstkontakt mit den Unternehmen über die inhaltliche und formelle Vorbereitung der Veranstaltung bis hin zur Nachbereitung der Gespräche. Dazu gehören Journalistenkontakte, Materialienversand sowie die redaktionelle Wiedergabe des Gespräches im mitteldeutschen Wirtschaftsmagazin ARGOS. Weitere Wünsche, die Präsentationsform, Inhalte oder Gesprächspartner betreffend, können jeder Zeit im Vorab geäußert werden. Die Präsentation auf der Website und eine entsprechende Verlinkung gehören mittlerweile dazu.

Geführt werden die Gespräche von Moderator Stephan Grafen, der mit jahrzehntelanger Erfahrung aus der Wirtschaftsredaktion des MDR Fernsehens versehen, mittlerweile eine eigene Kommunikationsagentur führt und als profunder Kenner der mitteldeutschen Wirtschaft gilt. 19.30 Uhr beginnt der Abend mit einer Anmoderation, der ein oder mehrere  Vorträge in einer Gesamtlänge von ca. 45 Minuten folgen. Dem schließt sich eine Diskussion in dem gleichen zeitlichen Umfang an.

Anschließend öffnen sich die Türen zum Buffet – das, kreiert von dem mit mehreren Auszeichnungen dekorierten Koch des Hotels, den kommunikativen zweiten Teil des Abends einleitet.