Leutzscher Gespräche

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Die Gesprächsreihe „Leutzscher Gespräche“ hat am 13. September 2024 sein 30jähriges Jubiläum begangen. Zu diesem Anlass hat der Gründer Holger Schmahl den Staffelstab weitergegeben. Seitdem verantwortet Gerd Neudert gemeinsam mit Ines Rost die Reihe, natürlich noch unterstützt durch den Inspirator dieses Kommunikationsforums. Mit neuen Ideen und Impulsen lebt sie weiter und geht in das vierte Jahrzehnt.

Dieses ist geprägt eine unruhige Welt. Die Zeit der spätrömischen Dekadenz, in der man sich zurücklehnen konnte, ist vorbei.

Es gab die Pandemie und es gibt den Ukrainekrieg, Unruhen und weitere Kriege in Lateinamerika und im Nahen und Mittleren Osten. Der Klimawandel, die „Wende“ in den Sektoren Energie, Wärme und Mobilität verlangen Aufmerksamkeit und den Blick nach vorn. Dazu das allumfassende Thema KI und die (teilweise) Kehrtwende von der absoluten Globalisierung zur europäischen und deutschen Autarkie. Dies wollen wir mit unseren Gesprächen begleiten.

Und es bleibt dabei: „Die Menschen werden weiter wie ein Schwamm sein, der alle Möglichkeiten der intelligenten Kommunikation aufsaugen wird.“ Versuchen wir also weiter die Ströme des Wissens und des Interesses zu einem mitteldeutschen Netzwerk zu spinnen.

Die Geschichte der „Leutzscher Gespräche“

Seit mittlerweile 31 Jahren heißt es vor ca. 50-60 Gästen „Ihr Gesprächspartner ist heute…“. Dann findet im Seminaris Hotel Leipzig (bis Mai 2019: Lindner-Hotel) in Leipzigs Villenvorort Leutzsch die Wirtschaftsgesprächsreihe statt, deren Idee 1994 bei einem Menü mit dem ersten Direktor des Hauses entwickelt und über die Jahre als „Leutzscher Gespräche“ berühmt wurde. Zehn Jahre später, am 26. Februar 2004 konnte dann mit Prof. Kurt Häge, dem damaligen Vorstand von Vattenfall Generation, der Referent des 100. Gespräches begrüßt werden.

Neben den sich erstmalig präsentierenden Unternehmen finden sehr oft auch gute Bekannte den Weg nach Leutzsch. Zu diesen „Stammreferenten“ zählen u. a. die ONTRAS, die LEAG, die Leipziger L-Gruppe und die EWE-Tochter BTC. In der Vergangenheit traf dies z. B. auch für den Flughafen Leipzig-Halle, die enviaM, die VNG und die MITGAS zu. Auch DHL, heute Tochter der Deutschen Post, sensibilisierte dreimal die Zuhörer für ihre Themen. Die Runde der Gäste setzt sich aus Wirtschaftsjournalisten, Pressereferenten und Öffentlichkeitsarbeitern sowie PR-Leuten und Vertretern von mitteldeutschen Unternehmen zusammen.

Das Interesse an der Kommunikation ist auch heute noch das Ausschlaggebende, durch das man auf die Einladungsliste diese Hintergrundgespräche über Unternehmen, Branchen und Strategien kommt.

Philosophie der Reihe

Die „Leutzscher Gespräche“ geben den teilnehmenden Gästen die Möglichkeit, die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung Mitteldeutschlands aus erster Hand kennenzulernen und im direkten Austausch zu reflektieren. 

Der mitteldeutsche Wirtschaftsraum – im Zentrum Europas gelegen – ist heute eine dynamische Wachstumsregion. Er umfasst die Bundesländer Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen und vereint eine leistungsfähige industrielle Basis mit einer dichten Forschungs- und Hochschullandschaft. Die Region profitiert von einer modernen Infrastruktur, einer starken Wissenschaftslandschaft sowie von Transformations- und Innovationsimpulsen etwa in den Bereichen Wasserstoffwirtschaft, Bioökonomie und Digitalisierung.
Mit über 8 Millionen Einwohnern, mehr als 300.000 Unternehmen und einem Bruttoinlandsprodukt von rund 260 Milliarden Euro zählt Mitteldeutschland zu den wirtschaftlich bedeutenden Zentren Deutschlands.
 

Unternehmen, die sich im Rahmen der Reihe präsentieren, sollten drei Kriterien erfüllen: 

  1. Kompetenz, ihre Branche einzuordnen und Entwicklungen zu vermitteln.
  2. Strategische Aussagen zur Positionierung des eigenen Unternehmens.
  3. Aktives Engagement in der mitteldeutschen Region.

Neben der Unternehmensdarstellung steht ein spezifisches, inhaltlich relevantes Thema im Mittelpunkt des jeweiligen Vortrags. 

Ablauf des Abends

Die Vorbereitung und Organisation der Abende liegt seit 2024 in den Händen der Partner Neudert Consulting und Coaching und EVE TARIES. Das Leistungsspektrum umfasst den Erstkontakt mit Unternehmen, die inhaltliche und organisatorische Vorbereitung der Veranstaltung sowie die redaktionelle Nachbereitung. 

Individuelle Wünsche – etwa zur Präsentationsform, thematischen Schwerpunkten oder möglichen Gesprächspartnern – können jederzeit im Vorfeld eingebracht werden. Eine Präsentation auf der Website sowie entsprechende Verlinkungen gehören heute selbstverständlich dazu.